CORONA/COVID

Impfung gegen Covid

7.7.2021

Covid-Zertifikat:

Heute konnte ich neu in der Software, in die wir die bei uns gemachten Covidimpfungen eingegeben haben, die Auslieferung des Zertifikats direkt per Post an die Patienten veranlassen. Ich hoffe dass es klappt! Sollten Sie in 10 Tagen Ihr Zertifikat nicht erhalten haben, so können Sie ihr Covid-Zertifikat anfordern unter 0848 33 66 11.

13.4.2021

Die Impfungen an den Impfzentren, zB. in Wetzikon, klappen jetzt sehr gut. Man kann sich problemlos via Internet oder auch telefonisch anmelden.

Somit überlassen wir jetzt definitiv die weiteren Impfungen den Impfzentren.

Wie alle wissen sind die Hausärzte ohnehin generell überlastet, so auch wir. Es ist somit nicht sinnvoll, dass wir eine solche Aufgabe wie die ‚Massenimpfung‘ übernehmen, für die unsere kleine Praxis in keiner Beziehung geeignet ist. Diese kann in einem grossen Impfzentrum mit viel mehr Hilfspersonal extrem viel effizienter erfolgen. Das Impfzentrum Wetzikon kann bis 1000 Leute pro Tag impfen, wir 100 über 3 Wochen verteilt, da uns niemand die übrige Arbeit in der Praxis abnimmt. In diesem Sinne ist auch die Strategie, dass alle Patienten mit Vorerkrankungen beim Hausarzt geimpft werden sollen (über 65 sind das fast alle, wer hat schon keine Vorerkrankung…!!!) völlig unsinnig.

Falls Sie eine Bestätigung für eine Vorerkrankung brauchen um früher einen Termin zu bekommen, so können Sie dieses bei uns telefonisch oder per mail anfordern. Ob Sie eine relevante Vorerkrnakung haben können Sie im unten erwähnten Formular nachlesen.

25.3.2021

Endlich Licht am Horizont: Nach Ostern beginnen die Impfungen an den Impfzentren, auch in Wetzikon. Unsere Praxis wird aber noch länger KEINEN Impfstoff bekommen, da zuerst alle anderen Praxen beliefert werden, was für Mitte oder Ende April angekündigt ist. Ob wir dann nochmals impfen wird stark davon abhängen ob die Impfzentren funktionieren oder nicht. Wenn es klappt in den Impfzentren, dann werden wir die ‚Massenimpfung‘ nicht wiederaufnehmen, da wir hierfür weder genügend Personal noch Räume haben.

Ab dem 30. März können Sie sich registrieren für die Impfung, online oder telefonisch, und hierbei auch den Ort wählen; zumindest wird dies so mitgeteilt. Hier können Sie die Medienmitteilung runterladen:   Anmeldung am Impfzentrum

Wenn Sie über 75 Jahre alt sind bekommen Sie schnell einen Termin.

Wenn Sie 65-75 Jahre alt sind können Sie sich registrieren und bekommen etwas später einen Termin.

Wenn Sie unter 65 Jahre alt sind werden Sie gebeten noch zu warten.

Wenn Sie ein Risikopatient sind und noch nicht 65, dann können wir Ihnen ein Attest machen, das Sie dann bei der Anmeldung und beim impfen vorweisen müssen.

Es gibt 2 Risikokategorien. Diese ersehen Sie auf Seite 2 und 3 des Attests, das Sie hier herunterladen können: Risikokategorien und Attest

20.2.2021

Mit Beginn der Zweitimpfung zeigt sich, dass die Nebenwirkungen wirklich viel häufiger sind als bei der Erstimpfung.

Da es im gesamten Internet bis jetzt keine Zusammenstellung der Behandlungsmöglichkeiten/Therapie/Management für die Nebenwirkungen gibt erstelle ich Ihnen hier eine:

  • Schmerzen, Schwellung, Rötung an der Einstichstelle ab wenige Stunden nach der Impfung: geschieht fast immer. Sie können kühlen, Voltaren Gel verwenden, Flectoparinpflaster oder ein Schmerzmittel wie Acetalgin=Dafalgan, Novalgin, Ibuprofen, Ponstan, Celecoxib verwenden.
  • Schüttelfrost, Fieber: nach der ersten Impfung selten, nach der zweiten ist dies eher die Regel als die Ausnahme! Nehmen Sie Acetalgin=Dafalgan=Panadol 500mg bis 6x/24 Stunden.
  • Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, überempfindliche Haut: wieder bei der 2. Impfung eher die Regel als die Ausnahme, wieder Acetalgin etc., siehe oben.
  • Müdigkeit: sehr häufig, gibt keine Therapie…
  • Uebelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchweh: auch nicht selten, gegen die Uebelkeit Motilium lingual, nicht mehr als 3x/24 Stunden. Bei Durchfall Imodium lingual, nur wenige, da der Durchfall meist nur kurz da ist.
  • Bei grippigem Krankheitsgefühl mit Uebelkeit nebst Motilium auch Acetalgin nehmen, nützt für das Allgemeinbefinden und auch die Uebelkeit (ungewöhnlich, ist aber so!!). Zuerst Motilium, dann 30 Minuten warten, erst dann Acetalgin damit Sie es behalten können und nicht erbrechen.
  • Fazit: spätestens bei der 2. Impfung sollten Sie schauen dass Sie zu Hause folgende Medikamente haben: Acetalgin oder Dafalgan oder Panadol, Motilium, ev. Imodium

16.2.2021

Leider ist immernoch nicht klar wann sich wer wo impfen lassen kann. Wir werden in der 3. Märzwoche die Zweitimpfung der ersten 100 Patienten abschliessen können. Sofern dann einerseits immernoch keine Impfmöglichkeiten bestehen an Impfzentren und wir nochmals Impfstoff erhalten würden (was nicht sicher ist), so würden wir trotz dem enormen Aufwand nochmals 100 Patienten impfen.

26.1.2021

Heute hat die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich mitgeteilt, dass viele regionale Impfzentren in Betrieb genommen werden sobald der Impfstoff nachgeliefert wird. Eines wird in WETZIKON stehen, womit auch Hinwiler in der Nähe ein grosses Impfzentrum haben.

Die Anmeldung an diesen Zentren wird unter anderem erfolgen über diese Webseite (hier klicken).

25.1.2021

Aenderung der Impfstrategie

Nach dem 2. Impftag müssen wir erkennen, dass wir unser ehrgeiziges Ziel ALLE unsere Patienten selbst gegen Covid zu impfen, nicht umsetzen können. Man kann nicht eine Massenimpfung in einer Praxis mit 1 Arzt und 1 MPA durchführen bei voll laufendem Betrieb. Es ist schon fast nicht möglich in unserer kleinen Praxis genügend Warteplätze für die 15 Minuten Ueberwachung nach der Impfung zu finden und gleichzeitig den Covidabstand von 1,5 m einzuhalten.

Den begonnenen Impfzyklus von 2×100 Impfungen für die am meisten gefährdeten Patienten werden wir natürlich durchziehen, was bis Ende März dauern wird. Bis dann müssten aber grosse Impfzentren verfügbar sein, sodass wir alle Patienten, die nicht bis Ende Februar bei uns geimpft werden konnten, bitten sich in diesen grossen Impfzentren zu melden, sobald deren Adressen bekannt sind und dort Termine vergeben werden können.

23.1.2021

Am 22.1.2021 haben wir die ersten Impfdosen erhalten und mit den Impfungen begonnen. Es zeigt sich nicht unerwartet dass der Zeitbedarf enorm ist, nicht wegen dem kurzen Pieks, sondern der Administration rundherum, samt noch nicht funktionierenden Schnittstellen, fehlenden Klebern oder Stempel fürs Impfbuch etc.. Bis wir die ersten 100 Patienten ‚durch‘ haben samt 2. Impfung nach 4 Wochen wird es Ende März, da alles neben dem normal laufenden Praxisbetrieb ins Programm ‚reingedrückt ‚ werden muss. Wir können auch niemanden ’spontan‘ impfen wie bei der Grippeimpfung, da man immer 10 Patienten zusammennehmen muss damit der Impfstoff nicht verfällt und eine 2. Impfung nach genau 4 Wochen möglich sein muss.

Halten Sie also Augen und Ohren offen nach den Angeboten der grossen Impfzentren, bei denen unter 75jährige wohl früher werden geimpft werden können als bei uns…

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Erster Covid-Impfstoff in Hinwil!
21.1.2021

Wir wurden umgeteilt in die 1. Auslieferwelle!! Wir werden also wahrscheinlich die erste Praxis sein die in Hinwil impft…! Etwa ab 26.1.2021.

Eine Informationsbroschüre zur Impfung finden Sie hier factsheet-impfung-covid-19-de.

Wir können leider nur eigene Patienten impfen und sind kein Impfzentrum für die gesamte Bevölkerung; wenn wir nicht Ihr Hausarzt sind dann melden Sie sich bitte bei Ihrem Hausarzt für die Impfung oder an einem der grossen Impfzentren.

14.1.2021

Zur Wartezeit auf den Impfstoff: Jede Praxis erhält die gleiche Menge Impfstoff, also Gruppenpraxis gleichviel wie kleine Praxen. Folgt: in einer kleinen Praxis sind schneller alle geimpft und bekommt man die Impfung früher.. 🙂

13.1.2021:

Seit heute 13.1.2021 wissen wir, dass unsere Praxis Impfstoff zugeteilt erhält, und zwar jenen von Moderna. Unsere Praxis wird mit der 2. Auslieferung bedient, die für Mitte Februar erwartet wird.

Wir sind verpflichtet den Impfstoff gemäss Risiko des Patienten zu verteilen, die Kränksten zuerst. Wenn Sie also nicht sofort drankommen ist dies eigentlich ein gutes Zeichen…! Bei der ersten Impfstofflieferung erhalten wir 100 Dosen.

Wir werden nach Erhalt sofort beginnen und andere Untersuchungen wie Check-Ups etc zurückstellen, um möglichst viele Patienten möglichst schnell impfen zu können. Obwohl Frau Beer und ich gründsätzlich alle 5 Minuten jemanden impfen könnten geht es dann natürlich doch nicht so schnell, da die Geimpften 15 Minuten in der Praxis warten müssen und die Mindestabstände eingehalten werden müssen in der Wartezeit. Einige Formulare müssen auch ausgefüllt werden. Wir werden versuchen diesen Teil so kurz wie möglich zu halten um möglichst viele Leute möglichst schnell impfen zu können.

Es kann sein, dass die grossen Impfzentren in wenigen Wochen viel mehr Impfstoff zur Verfügung haben als die Hausärzte und Sie somit dort schneller zu einer Impfung kommen können. Wenn Sie aus der Presse oder anderen Medien erfahren, dass dies so ist, dann dürfen Sie sich auch gerne dort für die Impfung anmelden. Falls Sie sich bei uns angemeldet haben dann sind wir für eine Abmeldung bei Impfung auswärts dankbar. Sobald wieder Impfstoff verfügbar ist können sich Patienten in den Zentren online oder via Aerztefon selbst anmelden. Die jeweils gerade gültigen Nummern erfahren Sie aus der Presse. Der Kanton hat versprochen dass es an den Telefonen nicht mehr zu endlosen Wartezeiten kommen soll.

Grundsätzlich empfehlen wir allen die Impfung, sobald die Logistik funktioniert.

Covid

Das Corona-Virus verursacht Husten, Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, manchmal auch Atemnot, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Bauchweh, Durchfall – also fast alles! – und manchmal gar keine Symptome.

80% der Fälle verlaufen mild, wie eine Grippe, es kann aber auch schwere Verläufe und eine lange Erholungszeit geben.

Wenn Sie Husten oder oder andere ‚Erkältungssymptome‘ haben und sich wie wir es alle kennen ‚vergrippt‘ fühlen, dann sollten Sie aber unbedingt einen Covid-Test machen lassen, einerseits um zu wissen ob Sie in Quarantäne müssen, andererseits um im Falle einer Erkrankung ihre Kontakte informieren zu können.

Therapeutisch gesehen brauchen Sie derzeit weder eine Abklärung noch spezielle Therapie. Egal ob es eine Grippe oder ein Coronainfekt ist – die Behandlung ist bei akzeptablem Allgemeinzustand hier genau gleich: Sie sollen zu Hause bleiben bis Sie gesund sind und je nach Bedarf Medikamente für Husten, Schnupfen, Schmerzen oder Fieber nehmen. Sie sollten bei einem Covidinfekt insgesamt mindestens 10 Tage zu Hause bleiben und mindestens 48 Stunden wieder gesund sein bevor Sie wieder zur Arbeit gehen.

Die Abklärung von Verdachtsfällen auf Corona/Covid19 ist in unserer kleinen Praxis leider höchst problematisch: um sicherzustellen, dass ein Coronapatient keine anderen Patienten ansteckt, sollte man diese Infektpatienten in separaten Räumlichkeiten untersuchen und abklären – die wir nicht haben. Aus diesem Grunde beraten wir Sie gerne telefonisch, müssen Sie aber zur Weiterabklärung zum Covidtest ans

  • Permanence Gruppenpraxis am Bahnhof in Rüti; sie bietet diese Möglichkeit (www.praxisambahnhof.ch, 055 555 05 05). Bitte vor dem Besuch anrufen.
  • Spital Wetzikon (044 934 11 11),
  • Spital Uster (044 911 18 20)

Wenn Sie hohes Fieber oder starke Atemnot haben auch ausserhalb eines Hustenanfalls, dann rufen Sie uns an. Bei schwerer Atemnot müssen Sie ins Spital.

Wenn Sie mithelfen wollen die Krankheitsausbreitung einzudämmen, dann verzichten Sie auf Händeschütteln, husten Sie in ein Taschentuch oder die Ellbeuge statt in die Luft und desinfizieren Sie Ihre Hände fleissig oder waschen Sie diese häufig mit Seife. Halten Sie viel Abstand zu anderen Personen, mindestens 1.5 Meter. Und tragen Sie die Masken, mittlerweile ist ihr Nutzen unbestritten.

Es ist durchaus denkbar, dass auch ich oder Frau Beer die Krankheit erwischen und für 10 Tage oder länger ausfallen. Sie würden dann wie während unseren Ferien jeweils die Medikamente problemlos in der Apotheke bekommen. Bei Notfällen könnten Sie sich dann an eine andere Praxis oder rund um die Uhr an das Aerztefon wenden unter 0800 33 66 55.

Zum Schluss noch ein Wort zur Angst, die diese Krankheit bei vielen verursacht: vergessen Sie nicht, dass, sogar wenn Sie diese Krankheit erwischen sollten, die Wahrscheinlichkeit diese zu überleben 95% beträgt! Sie überstehen dies also so gut wie sicher!!

Und noch eine positive Information: Viele befürchten beim Spazieren von einer entgegenkommenden Person angesteckt zu werden. Bedenken Sie aber, dass man davon ausgeht, dass man 15 Minuten mit einer erkrankten Person im gleichen Raum sein muss um sich anzustecken, ohne Maske und mit weniger als 1-2m Abstand. Da Sie keine 15 Minuten brauchen werden um jemanden zu passieren sondern eher 5 Sekunden ist beim Spazieren Ihr Ansteckungsrisiko nahe Null!!

Stand: 2.10.2020