CORONA/COVID

Das Corona-Virus verursacht Husten, Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, manchmal auch Atemnot, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Bauchweh, Durchfall – also fast alles! – und manchmal gar keine Symptome.

80% der Fälle verlaufen mild, wie eine Grippe, es kann aber auch schwere Verläufe und eine lange Erholungszeit geben.

Wenn Sie Husten oder oder andere ‚Erkältungssymptome‘ haben und sich wie wir es alle kennen ‚vergrippt‘ fühlen, dann sollten Sie aber unbedingt einen Covid-Test machen lassen, einerseits um zu wissen ob Sie in Quarantäne müssen, andererseits um im Falle einer Erkrankung ihre Kontakte informieren zu können.

Therapeutisch gesehen brauchen Sie derzeit weder eine Abklärung noch spezielle Therapie. Egal ob es eine Grippe oder ein Coronainfekt ist – die Behandlung ist bei akzeptablem Allgemeinzustand hier genau gleich: Sie sollen zu Hause bleiben bis Sie gesund sind und je nach Bedarf Medikamente für Husten, Schnupfen, Schmerzen oder Fieber nehmen. Sie sollten bei einem Covidinfekt insgesamt mindestens 10 Tage zu Hause bleiben und mindestens 48 Stunden wieder gesund sein bevor Sie wieder zur Arbeit gehen.

Die Abklärung von Verdachtsfällen auf Corona/Covid19 ist in unserer kleinen Praxis leider höchst problematisch: um sicherzustellen, dass ein Coronapatient keine anderen Patienten ansteckt, sollte man diese Infektpatienten in separaten Räumlichkeiten untersuchen und abklären – die wir nicht haben. Aus diesem Grunde beraten wir Sie gerne telefonisch, müssen Sie aber zur Weiterabklärung zum Covidtest ans

  • Spital Wetzikon (044 934 11 11),
  • Spital Uster (044 911 18 20) oder an eine Grosspraxis mit separaten Räumlichkeiten überweisen, beispielsweise die
  • Permanence Gruppenpraxis am Bahnhof in Rüti; sie bietet diese Möglichkeit (www.praxisambahnhof.ch, 055 555 05 05). Auch dort bitte vor dem Besuch anrufen.

Wenn Sie hohes Fieber oder starke Atemnot haben auch ausserhalb eines Hustenanfalls, dann rufen Sie uns an. Bei schwerer Atemnot müssen Sie ins Spital.

Wenn Sie mithelfen wollen die Krankheitsausbreitung einzudämmen, dann verzichten Sie auf Händeschütteln, husten Sie in ein Taschentuch oder die Ellbeuge statt in die Luft und desinfizieren Sie Ihre Hände fleissig oder waschen Sie diese häufig mit Seife. Halten Sie viel Abstand zu anderen Personen, mindestens 1.5 Meter. Und tragen Sie die Masken, mittlerweile ist ihr Nutzen unbestritten.

Es ist durchaus denkbar, dass auch ich oder Frau Beer die Krankheit erwischen und für 10 Tage oder länger ausfallen. Sie würden dann wie während unseren Ferien jeweils die Medikamente problemlos in der Apotheke bekommen. Bei Notfällen könnten Sie sich dann an eine andere Praxis oder rund um die Uhr an das Aerztefon wenden unter 0800 33 66 55.

Zum Schluss noch ein Wort zur Angst, die diese Krankheit bei vielen verursacht: vergessen Sie nicht, dass, sogar wenn Sie diese Krankheit erwischen sollten, die Wahrscheinlichkeit diese zu überleben 95% beträgt! Sie überstehen dies also so gut wie sicher!!

Und noch eine positive Information: Viele befürchten beim Spazieren von einer entgegenkommenden Person angesteckt zu werden. Bedenken Sie aber, dass man davon ausgeht, dass man 15 Minuten mit einer erkrankten Person im gleichen Raum sein muss um sich anzustecken, ohne Maske und mit weniger als 1-2m Abstand. Da Sie keine 15 Minuten brauchen werden um jemanden zu passieren sondern eher 5 Sekunden ist beim Spazieren Ihr Ansteckungsrisiko nahe Null!!

Stand: 2.10.2020