CORONA

Das Corona-Virus verursacht Husten, Fieber, selten Schnupfen, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, manchmal auch Atemnot – und manchmal gar keine Symptome. 80% der Fälle verlaufen mild, wie eine Grippe, es kann aber auch schwere Verläufe geben.

Wenn Sie Husten oder oder andere ‚Erkältungssymptome‘ haben und sich wie wir es alle kennen ‚vergrippt‘ fühlen, dann brauchen Sie weder eine Abklärung noch spezielle Therapie. Egal ob es eine Grippe oder ein Coronainfekt ist – die Behandlung ist hier genau gleich: Sie sollen zu Hause bleiben bis Sie gesund sind und je nach Bedarf Medikamente für Husten, Schnupfen, Schmerzen oder Fieber nehmen. Es gibt in diesem Fall deshalb auch keinen Grund bei Ihnen einen Test auf Corona oder anderes durchzuführen. Sie sollten 10 Tage zu Hause bleiben und mindestens 48 Stunden wieder gesund sein bevor Sie wieder zur Arbeit gehen.

Für im gleichen Haushalt lebende Angehörige gilt wegen der Möglichkeit eines Coronainfekts dasselbe: 10 Tage zu Hause bleiben (Stand 21.3.2020, kann ändern)

Ein günstiges Zeichen ist, wenn Sie vor allem stark verschnupft sind, da dies bei Covid19 nur selten vorkommt.

Wenn Sie hohes Fieber oder starke Atemnot haben, auch ausserhalb eines Hustenanfalls, dann rufen Sie uns an. Bei schwerer Atemnot müssen Sie ins Spital.

Die Abklärung von Verdachtsfällen auf Corona/Covid19 ist in unserer kleinen Praxis problematisch: um sicherzustellen, dass ein Coronapatient keine anderen Patienten ansteckt, sollte man diese Infektpatienten in separaten Räumlichkeiten untersuchen und abklären – die wir nicht haben. Auch die empfohlene Schutzausrüstung hierfür bekommen wir nicht. Aus diesem Grunde beraten wir Sie gerne telefonisch, müssen Sie aber allenfalls zur Weiterabklärung an eine Grosspraxis mit separaten Räumlichkeiten oder auf den Notfall GZO überweisen. Beispielsweise die Permanence Gruppenpraxis am Bahnhof in Rüti bietet diese Möglichkeit (www.praxisambahnhof.ch). Auch dort bitte vor dem Besuch anrufen.

Wenn Sie mithelfen wollen die Krankheitsausbreitung einzudämmen, dann verzichten Sie auf Händeschütteln, husten Sie in ein Taschentuch oder die Ellbeuge statt in die Luft und desinfizieren Sie Ihre Hände fleissig oder waschen Sie diese häufig mit Seife. Halten Sie viel Abstand zu anderen Personen, mindestens 2 Meter.

Es ist durchaus denkbar, dass auch ich oder Frau Beer die Krankheit erwischen und kurzfristig ausfallen. Sie würden dann wie während unseren Ferien jeweils die Medikamente problemlos in der Apotheke bekommen. Bei Notfällen könnten Sie sich dann an eine andere Praxis oder rund um die Uhr an das Aerztefon wenden unter 0800 33 66 55.

Zum Schluss noch ein Wort zur Angst, die diese Krankheit bei vielen verursacht: vergessen Sie nicht, dass, sogar wenn Sie diese Krankheit erwischen sollten, die Wahrscheinlichkeit diese zu überleben 95% beträgt! Sie überstehen dies also so gut wie sicher!!